Evangelische Kirchengemeinde Zodel

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Ein Rundgang durch die Kirche

Die Kanzel
entstand um 1650 und immer an ihrer jetzigen Stelle geblieben. Sie zeigt die Bilder von Christus und den vier Evangelisten und auf blauem Untergrund aufgesetzte Ornamente.


Wie ein Wahrzeichen überragt "die Kirche zum Zodel", wie sie in den alten Schriften genannt wird, noch heute alle Häuser des Ortes. Sie hat alle Stürme und Zeiten überstanden und könnte erzählen von wilden Kriegsnöten, von Feuersbrünsten , Wetter- und Hochwasserschäden. Sie war zuerst ein kleines Bethaus, dessen Westabschluss bei dem Triumphbogen (an dem die Kanzel steht) lag. dieser älteste Teil, der Chorraum, wurde zu Anfang des 15. Jahrhunderts durch anbau unter gleicher Dachlinie und durch einen massiv gebauten Turm an der Westseite erweitert.

Der Altar
stand früher in der Kirche von Nieder Seifersdorf und ist etwa 1504 entstanden. Er ist im Jahre 2001 umfassend restauriert und konserviert worden.


Schmiedeeiserne Grabkreuze
sind in Zodel in der Kirche und auf dem Kirchhof zu finden, sind sonst in der Gegend selten.

Ursprünglich füllte die Orgelempore den Altarraum aus. Sie wurde beim Wiederaufbau nach 1945 auf die gegenüberliegende Westseite verlegt, so dass die Kirche jetzt hell und freundlich wirkt.

Die Glocken
ausführliche Informationen hier.

Die Fresken

Fresken

Besonders bekannt ist die Zodeler Kirche durch ihre Fresken (Wandmalereien)

Sie entstanden um 1350 im Altarraum und zeigen Christus mit den zwölf Aposteln. Lange Zeit waren sie übermalt und wurden beim Wiederaufbau der Kirche nach 1945 widerentdeckt und freigelegt.sonders bekannt ist die Zodeler Kirche durch ihre Fresken (Wandmalereien)

ZITATE zu den Wandmalereien:

Die Fresken, die aus dem 14. Jahrhundert stammen, ordnen den Bau in die Reihe der allerwichtigsten Kirchen eines weiten Gebietes ein ... (und) ..."rücken den Bau aus seiner provinziellen Abgeschiedenheit in den großen Kreis der kunstgeschichtlichen Betrachtung hinein." (Museumsdirektor Dr. Asche, Görlitz).

"Was die Zodeler Bilder zu einer Besonderheit innerhalb der obersächsischen Wandmalerei macht, das ist die ungewöhnliche Einheit und Geschlossenheit der Gesamtausmalung, wie sie in der Gotik selten anzutreffen ist." (Walter Hertzsch, Leipzig)

Die Taufkapelle
An der Westseite befindet sich eine kleine Taufkapelle

Taufkapelle

Die Winterkirche
An der Nordseite an die Kirche angebaut ist eine kleine Winterkirche