Evangelische Kirchengemeinde Zodel

Home

Ein Rundgang durch die Kirche

Was ist bei uns los

Das waren Höhe-
punkte

Die Orgel

Geschichte

Um die Kirche
herum

Zodel und die
Gerbera

Die Pfarrer

Aktuelle Termine

Kindertagesstätte

Gästebuch

Impressum


Feuers- brünste in Zodel

Im Jahr 1733 wurde Zodel von Feuersbrünsten heimgesucht. Der 18. Juni war für die Gemeinde einer der betrübtesten Tage. Es herrschte schon seit Tagen große Hitze, und es kam zu heftigen Gewittern.
was damals geschah

Die Kirche

In der Matrikel des Bistums Meißen von 1346 wurde die Kirche zum Zodel das erste Mal erwähnt, sie wurde darin dem Erzpriesterstuhl Görlitz zugerechnet, ihm unterstellt. Wir feierten im Jahre 1996 ihre Ersterwähnung vor 650 Jahren, aber die Kirche ist älter, und Gemeinde ist noch älter als der Kirchbau. Der muss nach den ältesten Mauerteilen spätestens 1320 begonnen haben, so sagt es die Chronik. Zuvor stand schon eine hölzerne Kapelle an ihrer Stelle.

Wie ein Wahrzeichen überragt "die Kirche zum Zodel", wie sie in alten Schriften genannt wird, noch heute alle Häuser des Ortes. Sie hat alle Stürme der Zeiten überstanden und könnte erzählen von wilden Kriegsnöten , von Feuersbrünsten, Wetter- und Hochwasserschäden. Sie war zuerst ein kleines Bethaus, dessen Westabschluß bei dem Triumphbogen (an dem die Kanzel steht) lag. Dieser älteste Teil, der Chorraum, wurde zu Anfang des 15. Jahrhunderts durch Anbau unter gleicher Dachlinie und durch einen massiv gebauten Turm an der Westseite erweitert.
mehr zur Geschichte

Der Turm

Der quadratische Turm war ursprünglich mit einem Satteldach abgeschlossen (Ähnlich wie heute noch Ludwigsdorf). Weil im Blick auf das lange Kirchendach als zu niedrig erschien, glaubte man, noch einen Dachreiter aufsetzen zu können. Um 1733 hat diese Änderung stattgefunden, bezeugt die älteste Urkunde in der in der kupfernen Büchse im Turmknopf. Die starken Mauern der äußerlich großen Kirche lassen sie im Innern eher klein und eng erscheinen.


Wenn Sie mehr über die Pfarrer von Zodel wissen wollen, klicken Sie hier!

Das Dorf

Wahrscheinlich schon im 11. Jahrhundert ist das Waldhufendorf und der Anger Zodel entstanden. Die ursprüngliche Dorfanlage lief vom Kretscham links und rechts am Bach entlang. Die heutige Straße Görlitz-Rothenburg gab es damals noch nicht.

Die Geschichte des Dorfes "zum Zodel" steht in Verbindung mit der Geschichte des Dorfes Lissa, gegenüber auf der anderen Seite der Neiße gelegen. Beide sollen von den Sorben angelegt worden sein. Von Lissa aus gesehen war es der "Zoil", jenseits der Neiße im Bogen des Talrundes, den man als zu sich gehörig betrachtete. "Zoil" wird dreifach gedeutet: Zipfel; oder hinter dem Berge gelegen; oder der Hunger, hinweisend auf die früheren geringen Erträge auf dem zuweilen recht sandigen Boden.